Unser Leitbild


 

Hilfe zur Selbsthilfe“ steht seit Anbeginn der Entwicklung unseres Verbandes und begleitet uns in die Zukunft!

 

Präambel

Der „THEPRA Landesverband Thüringen“ e. V. - mit Sitz in Bad Langensalza - wurde am 7. März 1991 gegründet. THEPRA widerspiegelt die enge und wichtige Verknüpfung von

 

THEorie und PRAxis

 

in der sozialen Arbeit.

 

Als Mitglied im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband verfolgt unser Verein ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke und ist gegenüber politischen Parteien, Richtungen oder Konfessionen ungebunden. Der wachsenden Rolle des Ehrenamtes trägt die Ent-wicklung der Kreisverbände / Mitgliederorganisationen Rechnung. Sie ist darauf gerichtet, den THEPRA LV noch stärker im Bewusstsein und Wirken von Menschen der Region zu verankern. Als sozialer Dienst-leister sind wir der Region und den Menschen, die hier leben, tief verbunden. Wir übernehmen Mitverantwortung für die soziale Ent-wicklung in unserer Region und engagieren uns im gesellschaftlichen Leben.

Unsere Kunden/ Partner

Als sozialer Dienstleister bieten wir entsprechend dem Thüringer Kindertagesstättengesetz, Thüringer Schulgesetz, Kinder- und Jugendhilfegesetz und Sozialgesetzbuch V, VIII, IX, XII, eine kundenorientierte, fachlich qualifizierte Arbeit für:

 

  • Kinder und Jugendliche, Eltern und Sorgeberechtigte
  • Hilfebedürftige und behinderte Menschen
  • Sozial benachteiligte Familien
  • Kommunen, Behörden, Verwaltungen und andere administrative Strukturen

Den uns anvertrauten Kindern und deren Familie begegnen wir mit Verständnis und Wertschätzung. Die Bedürfnisse und Wünsche unserer Partner finden unter Berücksichtigung der in der Satzung des THEPRA Landesverbandes formulierten Aufgaben, die entsprechende Beachtung.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Das engagierte Tätig sein der MitarbeiterInnen ist Ausdruck des Wirkens unseres Verbandes. Die MitarbeiterInnen identifizieren sich dazu mit dem Leitbild des THEPRA Landesverbandes und vertreten dieses nach außen. Sie wirken konstruktiv und kreativ am Erreichen einer kundenorientierten sozialen Arbeit mit. Sie schöpfen gewährte Freiräume aus und übernehmen Verantwortung für übertragene Aufgaben.

 

Durch einrichtungsübergreifende Kommunikation und Kooperation tragen die MitarbeiterInnen zu einer transparenten und erfolgreichen Trägerentwicklung bei. Ein umfassendes Personalentwicklungskonzept fördert leistungsbereite MitarbeiterInnen in ihrer Fach- und Sozial-kompetenz. Die MitarbeiterInnen des THERPA LV beachten sozialökologische Gesichtspunkte und fördern umweltverträgliches Handeln. Durch ihr Verhalten und Auftreten tragen sie zur Ordnung und Sauberkeit und damit auch zu einem ansprechenden und gepflegten Bild des Trägers bei.

Fort- und Weiterbildung

Fachliche Kompetenz, Professionalität und Innovationsgeist prägen unseren Beitrag zur sozialen Arbeit. Die MitarbeiterInnen arbeiten umsichtig, eigenverantwortlich, ressourcenorientiert und stets bedacht, ihr Wissen durch Fort- und Weiterbildungen zu erweitern und dieses Wissen an das Team weiterzugeben und um zusetzen. Durch ein umfassendes Qualitätsmanagement schaffen wir die Voraussetzung zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Leistungen.

Wirtschaftlichkeit

Wir sichern unsere Existenz durch soziales und wirtschaftliches Handeln und einer systematischen Verbesserung unserer Strukturen und Prozesse. Unsere MitarbeiterInnen werden regelmäßig mit relevanten, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen vertraut gemacht. Dabei werden sie geschult, ökonomische Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen auf der Basis zeitnaher transparenter Informationen zu treffen.

Unser Profil

Wir sind ein überörtlicher, regionaler, freier Träger der Jugendhilfe und Sozialarbeit unter dem Dach des PARITÄTISCHEN Wohlfahrts-verbandes in Thüringen.

 

Wir betreuen und realisieren Einrichtungen und Projekte:

 

  • in der Landeshauptstadt Erfurt
  • im Unstrut-Hainich-Kreis
  • im Landkreis Sömmerda
  • im Landkreis Gotha
  • im Kyffhäuserkreis
  • im Wartburgkreis
  • im Ilm-Kreis
  • und in den kreisfreien Städten Eisenach und Suhl


Unsere inhaltlichen Schwerpunkte der Jugend- und Sozialarbeit sind:

 

  • die Trägerschaft von Kindertagesstätten und im  Besonderen die   Frühförderung
  • die Trägerschaft von Fördereinrichtungen
  • die Trägerschaft der THEPRA Grundschulen in Bad Langensalza und Weinbergen/OT Seebach
  • Projekte der Jugendhilfe und unterstützende Sozialarbeit sowie generationsübergreifende Angebote


Der Kern des Zweckbetriebes:

 

  • 41 Kindertagesstätten mit rund 1900 Plätzen, davon zwei  Fördereinrichtungen mit 30 behinderten Kindern
  • die Frühförderstelle im Unstrut-Hainich-Kreis
  • das THEPRA Förderzentrum „Am Fernebach“ Bruchstedt, eine staatlich anerkannte Förderschule mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
  • Projekte nach dem SGB VIII (Sozialpädagogische Familienhilfe,  Erziehungsbeistand) im Auftrag von  Landkreisen
  • die Schuldner- und die Insolvenzberatung im Landkreis Sömmerda
  • Mobile Beratungsstellen für Behinderte im
    Unstrut-Hainich-Kreis


Mit dem THEPRA-Bildungshaus Hainich-Herberge in Craula (Nationalpark Hainich), dem „Naturhaus“ Wiehe-Garnbach (NSG Hohe Schrecke), dem Campingplatz Weißensee und dem 3B-Weißensee wird ein Beitrag zur Bildung und Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche der Region aber auch aus ganz Deutschland und aus europäischen Nachbarländern geleistet.


Das Angebot an zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten nach SGB II unterstützt die regionale Arbeitsmarktpolitik.

Mitgliedsvereine/Struktur

Mitgliederorganisationen sind folgende juristisch selbstständige Vereine

 

  • Verein zur Förderung geistig behinderter Schüler e. V.
  • THEPRA Kreisverein Sömmerda e. V.
  • THEPRA Kreisverein Unstrut-Hainich e. V.
  • THEPRA Kreisverein Wartburgkreis e. V:
  • THEPRA Regionalverein Südthüringen e. V.
  • THEPRA Kreisverein Erfurt e. V.
  • THEPRA Kreisverein Gotha e. V.
  • Kyffhäuserkreisverein THEPRA e. V.

bilden den THEPRA Landesverband Thüringen e. V. und bestimmen per Landesdelegiertenkonferenz.

Landesdelegiertenkonferenz

Sie ist das oberste Organ des Landesverbandes. Sie kann als ordentliche oder außerordentliche einberufen werden. Sie besteht aus maximal 55 Delegierten und verteilt sich auf die Vereine ent-sprechend deren Mitgliederzahl. Die ordentliche Landesdelegierten-konferenz ist die alljährliche, mit der Überprüfung der Tätigkeiten und der grundsätzlichen Beschlussfassung sowie alle zwei Jahre Wahl des Landesvorstandes.

Landesvorstand

Der Landesvorstand ist die juristische Vertretung des Landesver-bandes im Sinne der Beschlüsse der Landesdelegiertenkonferenz. Dabei erhält er Unterstützung vom Vorstandsrat (Landesvorstand, Vorsitzende der Kreisvereine und je ein Vereinsmitglied.) Der Landesvorstand bestellt die Geschäftsführung des gemeinnützigen Zweckbetriebes (realisiert den Vereinszweck).

Der gemeinnützige Zweckbetrieb

Er bildet die juristische Vertretung und Geschäftsführung der Trägerschaft des Vereins an Einrichtungen, gestalteter Projekte und Maßnahmen und von gegründeten Gesellschaften bzw. an beteiligten Gesellschaften. Er besteht aus der Geschäftsstelle, dem Fachbereich Kindertagesstätten/Frühförderung, den familiennahen Dienst-leistungen und dem Fachbereich Schulen.