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Graffiti-Projekt in den Osterferien

Graffiti Projekt
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Vom 29.3. bis 8.4.2021 wurde auf der Runneburg explizit für Jugendliche der Verwaltungsgemeinschaft Kindelbrück und Weißensee ein Graffiti-Projekt geplant. Möglich wurde dieses Projekt für neun tatkräftige Kinder, durch die Förderung von „Demokratie leben“. Kinder und Jugendliche aus Kindelbrück, Büchel, Günstedt und Weißensee freuten sich auf 8 kreative und abwechslungsreiche Tage.

 

So auch Amy aus Kindelbrück: „Ich habe mich mit meiner älteren Schwester Laura angemeldet.  Wir haben den Flyer in der WhatsApp-Gruppe des Kindelbrücker Jugendtreffs gesehen. Jeden früh wurde ich von Anna der Bereichsjugendpflegerin abgeholt.“

 

Schon nach dem ersten Tag waren alle begeistert. Philipp Orlowski, der Graffitikünstler aus Leipzig,  führte die Jugendlichen mit Professionalität und Struktur an Graffiti und Wandmalerei heran. Die Teilnehmenden lernten mit Spraydose, Acryl, mit Hilfe eines Beamers oder auch frei Hand ihre Ideen umzusetzen. Am Ende der ersten Woche konnte jeder Teilnehmende stolz auf die entstandenen Werke schauen.

 

Amy: „Ich habe mich dafür entschieden unsere beiden Katzen zu malen. Diese wurden mit einem Beamer in verschiedenen Graustufen auf die zu bemalende Fläche projetziert. So etwas habe ich vorher noch nie gemacht und das Ergebnis ist wirklich sehr cool.“

 

Während der Durchführung des Projektes hat Philipp ganz nebenbei den Rahmen für demokratische Prozesse gegeben: Abstimmen, Reflektieren, einvernehmlich Lösungen finden und einander Helfen. Spiel und Spaß kamen durch erlebnispädagogische Aktionen nicht zu kurz. Nach Ostern knüpfte die Bereichsjugendpflegerin in der zweiten Ferienwoche mit Graffitischrift und Graffitistyles an. Es wurden Mützen, Schürzen, Handyhüllen und T-Shirts personalisiert und einige wagten sich auch nochmal allein an den Umgang mit der Spraydose. Jeder konnte mit einem Geschenk für einen Freund oder ein Familienmitglied das Projekt abschließen.

 

Trotz unsicherer Planung war das Projekt ein wahrer Erfolg. Die Jugendlichen leiteten Aufnahmen ihrer Werke an Lehrer*innen und Freunde weiter und sind stolz über die erlernten Fähigkeiten und Methoden, die sie sich vorher zum Teil nicht zugetraut hätten. Die Bereichsjugendpflegerin hofft, dass derartige Projekte für die VG Kindelbrück und die VG Weißensee sich zukünftig etablieren und dass das Graffiti-Projekt ein Start für eine weitere engagierte und beteiligende Jugendarbeit ist.

 

Anna Zweig

Bereichsjugendpflegerin Kindelbrück und Weißensee

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